Mai 04

Arbeitseinsatz am 13.05.2017

„Während des Arbeitseinsatzes herrscht Start- und Landeverbot am Startplatz West bis spätestens um 12 Uhr. Über eine zeitlich begrenzte Starterlaubnis für Streckenflüge entscheiden die anwesenden Vorstandsmitglieder zusammen mit der Luftaufsicht. Toplanden ist ausnahmslos nicht erlaubt. Wir bitten alle Piloten für diese Einschränkung um Verständnis, sie dient auch eurer Sicherheit!“

Viele Grüße

Ralph

Apr 28

Arbeitseinsatz Treffpunkt am Rossbühl 13.Mai 9.00 Uhr

Liebe Gleitschirmflieger,

da unser Verein am 13. Mai den Frühjahrsputz an all unseren Startplätzen durch führt, ist am Weststartplatz – natürlich bei West Wind, ein Flügbetrieb erst ab 12.00 Uhr möglich!
Alle anderen Startplätze können natürlich genutzt werden.
WIr werden unseren jährlichen Frühjahrsputz an unseren Startplätzen durchführen.
Treffpunkt ist am 13.05.2017 um 9.00 Uhr am Roßbühl.

Mitzubringen sind folgende Gerätschaften:
· Handschuhe
· Kettensäge
· Freischneider
· Heckenscheren
· Schaufel
· Schubkarre
· Bickel
· Hacke

Es gibt einiges zu tun. Kommt bitte zahlreich. Für Essen und Getränke ist gesorgt.
Für unsere Planung benötigen wir deine Zusage über
Watts App/SMS an die 01607703286 oder E-Mail schwarzwaelder12@gmx.de
mit Angabe welche Arbeitsgeräte du mitbringt.

Herzlich
Andreas Huber

Apr 09

Eigentlich ein schöner Flugtag in Oppenau

Prognose Westwind und mäßige Thermik, viele Piloten fanden heute am Sonntag, 9.4.2017, gut fliegbare Bedingungen an der Zuflucht vor, dementsprechend voll war es am Startplatz und in der Luft. Wegen der Inversion nicht ideal für Streckencracks, aber nicht jeder ist ja auf die maximale Kilometerleistung aus.

Leider kam es kurz vor 14 Uhr zu gleich 2 Flugunfällen innerhalb von 5 Minuten: Eine Pilotin verschätzte sich beim Eindrehen am Startplatz und krachte in ein geparktes Auto oberhalb des Startplatzes.

Der zweite Unfall schon fast ein Klassiker: Kurz nach dem Start Frontklapper in geringer Höhe. Anschließend pendelte der Pilot unkontrolliert nach unten und schlug in der Nähe des Waldwegs unterhalb des Startplatzes auf.

Um es vorweg zu nehmen: Vermutlich haben beide Piloten Glück im Unglück gehabt und keine sehr schweren Verletzungen erlitten. Wir wünschen beiden eine schnelle und gute Genesung!

Gerade der zweite Unfall sollte aber allen Piloten noch mal ins Gedächtnis rufen: Bleibt nach dem Start extrem konzentriert, bis ihr ausreichend Luft unter dem Hintern habt! (danach natürlich auch…). Auch bei Westlage schwankt die Windrichtung am Startplatz zwischen Süd und West, teilweise bis NW. Bei temporärer Südströmung kommt es häufig vor, dass der Wind von Süden her über den Startplatz streicht und direkt vor dem Startfenster ein Lee hervorruft. Wenn man dann gleichzeitig aus einer thermischen Blase gefallen ist (und der Schirm mangels Reaktion einen kleinen Anstellwinkel hat) , ist eine Kappenstörung fast vorprogrammiert. Das ist kein Vorwurf an den betroffenen Piloten, manchmal kommt es wirklich dumm und unerwartet. Aber lasst euch alle Zeit mit dem Beinsack, dem Wickeln, Vario justieren, was auch immer, und seid auf jede aerodynamische Sauerei gefasst, bis ihr in der freien Luftströmung seid. Danke und Happy Landings!

Teil 2 der Story: Verhalten bei Rettungseinsätzen.

Ich war zum Zeitpunkt der Unfälle in der Luft, ca. 1 km entfernt. Mit ist aufgefallen: Nur noch wenige Piloten in der Luft, keiner startet, der Startplatz ist leergeräumt. Schlussfolgerung: Irgend etwas muss vorgefallen sein. Also: Sofort landen.

Innerhalb der nächsten 20 Minuten trafen dann 2 Rettungswagen ein, die gut sichtbar mit eingeschaltetem Blaulicht im Startplatzbereich standen. Das hat mehrere (!) Piloten nicht daran gehindert, weiter zu fliegen, alles in geringer Höhe und im Umkreis von 500 m um die Unfallstelle. Daran, dass ein Flugunfall häufig mit einem Rettungshubschraubereinsatz einher geht, hat niemand gedacht. Oder war nicht fähig zum Landen, ich weiß es nicht. Einer der Piloten, von mir nach der Landung darauf angesprochen, meinte: „Nachdem ich die Rettungswagen gesehen habe, war ich der Meinung, jetzt wird ja wohl kein Heli mehr kommen…“ Nachdem der Rettungsheli aus Richtung Freudenstadt dann im Anflug war, sind sie immerhin Richtung Landeplatz geflüchtet, wenn auch reichlich spät und zaghaft.

BITTE: Wenn sich ein Rettungseinsatz andeutet oder vom Startplatz aus signalisiert wird, räumt den Luftraum! Sofort landen gehen oder wegfliegen, je nach Situation. Im schlimmsten Fall kommt der Notarzt sonst zu spät und ein verunglückter Fliegerkollege muss das mit seinem Leben bezahlen, soweit darf es nicht kommen!

Ralph Zielosko

Luftaufsicht, Oppenauer Gleitschirmflieger

1. ZweiGleitschirmeinStartplatznähe,dazwischen der Rettungshubschrauber

2. 15 Sekunden später der Rettungsheli im Anflug

 

 

Apr 01

Jahreshauptversammlung der Oppenauer Gleitschirmflieger e.V.

Bei den anstehenden Wahlen wurden im Amt bestätigt: als zweiter Vorsitzender Ralph Zielosko sowie Reinhold Haas als Schriftführer. Egon Rill wurde als zweiter Kassenprüfer gewählt.

Im Jahresrückblick wurde als ein Highlight der von Samuel Blocher errungene Sieg beklatscht und beglückwünscht: er wurde 2016 Deutscher Meister im XC- Flachland- Wettbewerb.
Eifrig wurde diskutiert über neue Flugregelungen, anstehende Projekte wie ein Jahresausflug u.ä.
Für besonderes Engagement bekamen einige Vereinsmitglieder Präsente.

Auf dem Bild die aktuelle Vorstandschaft bestehend aus (von links)
1. Vorsitzender Matthias Kratzke, Beisitzer Werner Gaiser, Kassierer Ulrich Maier, 2. Vorsitzender Ralph Zielosko, Pressewartin Dorothea Erhardt, Beisitzer Rainer Tirgrath, Schriftführer Reinhold Haas und Beisitzer Andreas Huber. Sportwart Peter Maier fehlt auf dem Foto leider.

Samuel Blocher mit dem eigens vom Verein angefertigten T-Shirt zum Deutschen Meister im XC- Flachlang- Wettbewerb 2016.

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