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West-Startplatz – Roßbühl / Zuflucht

Bild 1. Startplatz mit Toplandefläche

Bild 1. Startplatz mit Toplandefläche

Startplatz

Koordinaten

  • N 48°29´13,93″
  • E 08°14´20.92″

Startrichtung:

Südwest bis West bzw. ca. 230°-300°

Startplatzhöhe:

930 MSL

Höhenunterschied:

330 Meter

Startplatz Zuflucht

Startplatz Zuflucht

Zulassung:

  • A und B-Schein
  • Tandem
  • Schulung (besondere Hinweise beachten!!)
    *Schulung in Absprache mit dem Verein und für Schulung am West muss der Schüler 10 Höhenflüge in einem anderenGelände absolviert haben!
  • Drachenstarts sind nicht erlaubt (keine Geeigenten Landemöglichkeiten für Deltaflieger)

Startplatz West:

Allgemeine Hinweise zum

Bild 4. Grenzpfosten - Modelfluggelände

Bild 4. Grenzpfosten – Modelfluggelände

Gelände Rossbühl:

    • Es besteht Einweisungspflicht für alle Piloten, die das erste Mal in den Oppenauer Geländen fliegen möchten. Die Einweisung hat vor dem ersten Flug zu erfolgen !!
    • Verschiedene Windbedingungen am Startplatz:
        • West-Wind: ist idealerweise die günstigste Windrichtung für den Startplatz Rossbühl
        • Bei Süd-Westwind bzw. bei Südeinfluss ist unmittelbar vor dem Startplatz mit Turbulenzen zu rechnen. Daher aktiv fliegen und höchste Aufmerksamkeit während des Starts
        • Nord-West-Wind bzw. Nordeinfluss am Startplatz (Windrichtung >270°) verursacht sehr anspruchsvolle Verhältnisse am Landeplatz.

      Bild 2. Modelfluggelände

      Bild 2. Modelfluggelände

    • Das Gelände Rossbühl bietet keine andere Außenlandemöglichkeit. Daher rechtzeitig den Landeplatz ansteuern bzw. nicht zu weit nach hinten versetzen
      lassen.
    • Wenn man den Kessel Richtung Norden ausfliegt stets am Hang bleiben(Orientierung Straße). Sobald man unterhalb der Straße fliegt, ist der
      Landeplatz anzusteuern.Nicht länger herumkratzen und nach eventuellem Aufwind suchen. Das sichere Erreichen des Landeplatzes ist sonst nicht gegeben und es kann zu einer Baumlandung kommen.
  • Unbedingt die Regeln des Naturschutzgebietes beachten. Wir fliegen im Grenzbereich des FFH-Gebietes. Das Überfliegen unter 300m Höhe über
    Grund und das Landen im FFH-Gebiet sind absolut verboten (siehe separate Hinweise mit Karte an der Infotafel oder Bild 2)
  • Start frühestens 2 Stunden nach Sonnenaufgang und Landung spätestens 1 Stunde vor Sonnenuntergang

    Bild 3. Luftraumänderung

    Bild 3. Luftraumänderung

  • Luftraumänderung auf Höhe des Startplatzes Richtung Westen. Luftraum E wird abgesenkt auf 1000Fuss AGL. Damit ändern sich die Sichtflugminima?
    Wolkenabstand vertikal 300m; horizontal 1,5km und Flugsicht 8 km. Bitte auch darauf achten. Flugzeuge sind teilweise auf 1600-1800 Metern Höhe
    unterwegs. Siehe Bild 3)
  • Der Bereich des Skilifts ca. 300 Meter nördlich vom Startplatz ist für uns bei Modell-Flugbetrieb tabu. Hier Fliegen Modellflugzeuge mit 5 Meter Spannweite.
    Lebensgefahr ! Siehe Bild 4 vom Grenzpfosten, und Bild 2 türkise Markierung für das Modelfluggelände.
  • Bei stärkerem Wind aus südlicher Richtung die Düsenbereiche meiden. Siehe Bild 5 gelbe Markierung.
  • Wichtige Info bei schwachem Ostwind Fliegen bei überregionalem Ostwind ist zwar bedingt möglich, jedem Piloten muss aber bewusst sein, dass
    eine Leesituation im Fluggelände Rossbühl vorherrscht. Nur weil möglicherweise Piloten in der Luft sind,

    Bild 5. Düse bei Süd und Südwestwind

    Bild 5. Düse bei Süd und Südwestwind

    bedeutet das nicht, dass es gute,
    für jeden geeignete Flugbedingungen sind.
    Der Startplatz ist auf 930m üNN. Das heißt unmittelbar nach dem Start ist man dem überregionalen Wind ausgesetzt und fliegt in ein Leegebiet hinein.
    Zwar vermag im Tagesverlauf die thermische Aktivität den überregionalen Wind am Startplatz überlagern, so wird dennoch in eine
    (möglicherweise gefährliche) Leesituation gestartet. Die leeseitigen Turbulenzen können mehrere hundert Meter hoch über das Gelände reichen.

    Es haben sich in der Vergangenheit leider schon mehrere schwere Unfälle ereignet !

Seid ehrlich zu euch selbst und überschätzt eurer fliegerisches Können nicht. Lieber einmal mehr am Boden bleiben und ein anderes Mal
bei besseren Bedingungen fliegen.

Wir appellieren hier ganz deutlich an eure Vernunft !!!


Toplanden: ist erlaubt.

  • Rechts vom Windsack ist Startfläche. Links vom Windsack Landefläche. Die Landefläche muss stets freigehalten werden. Siehe Bild 1

Tipps zum Toplanden:

  • Höhenabbau über abachtern links und rechts vom Startplatz je nach Wind
  • im Landeanflug nicht über die Straße fliegen (Gefahr von erhöhtem Sinken)
  • Am Wochenenden kein Groundhandling am Startplatz, wenn mehr als 10 Piloten in der Luft sind.
  • Piloten, die toplanden ist Vorflug zu gewähren und darauf zu achten, dass niemand beim Einlanden behindert wird.
  • Während des Toplandens von Piloten darf nicht gestartet werden.

Landeplatz:

Höhe 630 Meter üNN

Bild 6. Bei Südwind Linkslandevolte - Position zwischen Bauernhof und Waldstück

Bild 6. Bei Südwind Linkslandevolte – Position zwischen Bauernhof und Waldstück

  • Wer wenig Erfahrung hat oder nach Einweisung das erste mal im Fluggebiet fliegt, sollte den Landeplatz zunächst einmal bei ruhigen Flugbedingungen
    kennenlernen.
  • Landevolte siehe Bilder 6 und 7
    • Bei Südwind Linkslandevolte mit doppeltem Queranflug. Position liegt zwischen Waldstück und Bauernhof. Bild 6.
    • Bei Nordwind am Landeplatz wird abgeachtert. Bild 7.
  • An thermischen Tagen, vor allem bei überregionalem Nordwind (bzw. Nordeinfluss) und überregionalem Ostwind (bzw. Osteinfluss) machen häufig
    wechselnde Windrichtungen, Windscherungen und thermische Ablösungen, sowie die Landeplatzbeschaffenheit das Landen sehr anspruchsvoll.

    Bild 7. Bei Nordwind abachtern über dem Waldstück

    Bild 7. Bei Nordwind abachtern über dem Waldstück

  • Der Landeplatz ist klein. Nur der obere Teil im Bereich des Windsacks istrelativ eben. Der wesentliche Teil ist ein unebenes und deutlich
    geneigtes Gelände.
  • Achtung: Der Landeplatz ist teilweise mit vielen Gräben und Löcher durchzogen. Durch naturschutzrechtliche Auflagen darf das Gras erst im Frühsommer
    gemäht werden. Wenn das Gras hoch ist können Gräben und Löcher übersehen werden.
  • Der rot markierte Bereich im Bild ist ein Geländeeinschnitt. Eine Landung hier führt zwangsläufig gegen den Hang (erhöhte Verletzungsgefahr!!)
    Siehe Bild 6 bzw. 7

 


Parkmöglichkeit Landeplatz:

Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden
(ca. 5 Gehminuten vom LP entfernt)
die direkte Zufahrt zum Landeplatz (Waldweg) ist für Kraftfahrzeuge absolut verboten.
Es besteht Einweisungspflicht für alle Erstflieger in den Oppenauer Geländen.

 

Bei Missachtung kann Flugverbot erteilt werden !!!